Atari forever!
Kein Computerhersteller (nein auch nicht Commodore!) hat die Welt so geprägt wie Atari. Es ging los mit den ersten Spielkonsolen, die den Fernseher zu etwas interaktivem machten: Ich konnte selbst dafür sorgen, und zwar mit anderen gemeinsam, dass etwas spannendes aus der Bildröhre kommt. Das mag heute niemanden mehr vom Hocker reißen, doch vor gar nicht vielen Jahren kam das einer Revolution gleich. Doch Atari ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, es folgte nach einer halben Ewigkeit des Spielens und Wartens endlich der Atari ST. Der ST war seiner Zeit komplett voraus: Er konnte im Audiobereich mit Profi-Musik Hardware mithalten und wurde auch als solche eingesetzt. Der ST konnte HiRes Grafik anzeigen, also 640×350 Punkte, und das mit 512 Farben. Im Vergleich dazu konnte der äußerst beliebte Commodore 64 nur 320 x 200 Pixel darstellen, sollte es farbig sein, gar nur alberne 160 x 200 Bildpunkte. Als dann nach längerer Zeit Commodore den Puls der Zeit erkannte, und den Amiga auf den Markt schmiss, ging es für den Atari ST noch lange nicht zuende. Es kam der STE 1024 heraus und zahlreiche große Brüder, die mit Festplattenlaufwerken und Erweiterungssteckplätzen ausgestattet waren. Noch heute haben zahlreiche Musiker einen Atari ST im Einsatz und wechseln nur sehr zögerlich auf modernere Technik. Das liegt vor allem daran, dass Ataris laufen: Sie sind tatsächlich echtzeit tauglich, stürzen bei Konzerten nicht ab, sind einfach zu bedienen. Also lieber Besucher, ich freue mich, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um meinen alten Geschichten zu lauschen.
Beste Grüße
Simon
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Moin, ist diese Seite erst im Aufbau? Bin zufällig hier herein gestolpert beim googeln.
Schöne Grüsse von einem immer noch stolzen Atari Falcon 030 Nutzer.
Der Raubvogel läuft halt immer noch zuverlässiger als Windoof
Kommentar by Rainer — 11. Oktober 2009 @ 14:47