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2. November 2011

Was sind Wildkameras?

Wildkameras können auch als Fotofalle bezeichnet werden,und werden über einen Bewegungsmelder ausgelöst. In der Regel kommen diese Kameras im Jagdbereich zum Einsatz, denn so hat der Jäger oder Förster immer einen Überblick über sein Revier. So kann unter anderem auch der Wildbestand an Kirrungen, Salzlecken oder Wechseln überwacht werden, wobei Wildkameras mittlerweile auch zur Dokumentation von Vandalismus und Diebstahl verwendet werden. Speziell für die Wildforschung sind sie ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Wichtige Informationen zu einer Wildkamera

In der Regel erzeugen gute Kameras keinerlei Geräusche bei der Aufnahme und lösen umgehend aus, sobald sich ein Objekt in der Reichweite der Kamera befindet. Hierfür sorgt der integrierte Bewegungsmelder. Zumeist werden die Fotos auf einem digitalen Speichermedium festgehalten, häufig sind dies SD-Speicherkarten. Mittlerweile gibt es auch Kameras, welche in der Lage sind, Videos aufzunehmen und diese anschließend sogar mit Ton wiederzugeben.

Wichtig bei einer guten Wildkamera ist vor allem eine gute Reichweite. Bei vielen Modellen ist eine Reichweite von mindestens zehn bis fünfzehn Metern gewährleistet, wobei einige sehr gute und kostenintensivere Modelle auch über Reichweiten von etwa zwanzig Meter verfügen.

Relevanz der Auslösezeit bei einer Wildkamera

Grundsätzlich sollte der Benutzer einer solchen Kamera im Vorfeld wissen, ob er das Wild dort fotografieren möchte, wo es sich längerfristig aufhält, zum Beispiel an der Kirrung oder an Salzlecken, oder ob er Aufnahmen im Wechsel wünscht.
Speziell beim Wechsel ist eine wirklich minimale Auslösezeit von maximal einer Sekunde zu empfehlen, wobei in der Regel Kameras, welche über eine schnellere Auslösezeit verfügen, auch deutlich kostspieliger sind. Sobald die Kamera eine zu lange Auslösezeit hat, wird das Wild mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits aus dem Aufnahmebereich verschwunden sein.
Die Wildkamera nimmt alles auf, was sich zum Zeitpunkt der Auslösung in der entsprechenden Reichweite befindet, wobei sie nachts in schwarz/weiß und am Tage in Farbe fotografiert.

Das Wetter kann die Leistung einer Kamera beeinflussen

Bereits bei der Montage einer Wildkamera sollte der Benutzer darauf achten, dass Schnee oder Regen nicht unmittelbar auf die Linse treffen können. So kann vermieden werden, dass die Qualität der Bilder negativ beeinflusst wird. Grundsätzlich ist eine wettersichere Montage zu empfehlen. Dies ist unter anderem in einem Nistkasten gewährleistet.
Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass bei sehr heißen Temperaturen die Reichweite des Bewegungssensors erheblich reduziert werden kann, wobei die Reichweite im Winter dagegen nicht selten sogar deutlich höher ist. Für Winteraufnahmen sollte der Benutzer jedoch unbedingt entsprechende Batterien verwenden, welche auch starken Minusgraden standhalten.

Wie können die Aufnahmen anschließend betrachtet werden?

Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, denn mittlerweile sind einige Kameras mit einer Art Fernbedienung ausgestattet, welche es ermöglicht, dass der Benutzer die Aufnahmen bereits vor Ort über einen Monitor betrachten kann. In jedem Fall kann auch die Speicherkarte aus dem Gerät entnommen werden, um die Bilder am heimischen Computer anzuschauen. Weiterhin kann der Benutzer spezielle Bildbetrachter verwenden oder sich die Bilder über eine Digitalkamera oder ein mobiles Navigationssystem ansehen. Ebenso ist es denkbar, dass die Wildkamera über das TV-Kabel direkt mit dem Fernseher verbunden wird.

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